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Kultur mit und ohne Ende

Erinnerst du dich noch an Jim Knopf? Wahrscheinlich hast du ihn auch begleitet auf seinen abenteuerlichen Reisen mit der Wilden 13. Keine Frage: Michael Endes phantasievolle Erzählungen bewegen seit Generationen die Herzen von Kindern und Erwachsenen.

Wusstest du aber, dass der Schriftsteller 1929 in Garmisch geboren wurde? Im Kurhaus gibt es deshalb eine spannende Dauerausstellung über Michael Ende: „Der Anfang vom Ende“. Hier erfährst du alles über seine Kindheit und Jugend, sein Leben und Werk.

Aber nicht nur Michael Ende war hier zu Hause, auch Richard Strauss erklärte einst Garmisch-Partenkirchen zu seiner Wahlheimat. Hier ließ er sich zu einem seiner bekanntesten Werke inspirieren - der Alpensinfonie. Wenn du mehr über ihn erfahren möchtest, besuchst du am besten das Richard-Strauss-Institut.

Thronende Möpse und tanzende Porzellanfiguren sowie Puppen und Krippen erlebst du im Museum Aschenbrenner. Die Atmosphäre dort entführt dich in eine längst vergangene Welt. Oder lerne die bewegte Geschichte der Region im Werdenfels Museum kennen. Hier kannst du künstlerisch wertvollen Sakralgegenständen und schlichten Objekten bäuerlicher Volkskultur bewundern.

Ausstellungen in der Galerie des Marktes im Kurhaus Garmisch
Im Kurhaus Garmisch ist die Galerie der Marktgemeinde beheimatet. Hier erwarten dich ständig wechselnde Kunstausstellungen, gemütliche Leseräume, eine kleine Cafeteria sowie die Michael-Ende-Ausstellung.

Das Kurhaus ist derzeit geschlossen und öffnet am 18. Dezember 2016 wieder:

Kurhaus Garmisch mit Cafeteria (im Michael-Ende-Kurpark)
Dienstag - Sonntag von 14 Uhr bis 18 Uhr

Museum Aschenbrenner

Im Erdgeschoss empfängt dich barocke Musik – passend zu den Porzellan-Exponaten aus dem 18. Jahrhundert. Ganz anders ist die Atmosphäre im 1. Stock des Museums – eher kindlich-fröhlich als höfisch-elegant. Hier gibt es Puppengeschichte zum Anfassen: von den ersten Puppen aus Pappmaché bis hin zur Luxus-Barbie in ihrem silbrig glitzernden Kleid. Der moderne Neubau beherbergt zusätzlich die Vielzahl der kunstvoll gestalteten Krippen.


Von 1. Dezember 2016 bis Mitte März 2017: Sonderausstellung über die Künstlerin Else Wenz-Viëtor

Else Wenz-Viëtor (1882-1973) ist heute noch als Kinderbuchillustratorin bekannt (unter anderem illustrierte sie "Der kleine Häwelmann"), hatte aber auch mit ihren Entwürfen für kunstgewerbliche Gegenstände und Inneneinrichtungen beachtlichen Erfolg. Das Werk der Künstlerin wird in der Sonderausstellung im Museum Aschenbrenner erstmals in seiner Vielseitigkeit umfassend dargestellt.


Museum Aschenbrenner

Dienstag - Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr


Noch mehr Museen+Ausstellungen findest du auf Seite 2...

Werdenfels Museum

Das Werdenfels Museum zählt zu den schönsten seiner Art in Bayern. Auf fünf Etagen mit 900 qm Ausstellungsfläche lernst du die bewegte Geschichte des Werdenfelser Landes kennen. Und seine reiche Kultur: von künstlerisch wertvollen Sakralgegenständen bis hin zu schlichten Objekten bäuerlicher Volkskultur. Die Sammlung des Museums vermittelt einen guten Eindruck vom Leben und Arbeiten vergangener Zeiten. Eine ebenso spannende wie lehrreiche Zeitreise.

Werdenfels Museum
Ludwigstr. 47
Dienstag - Sonntag von 10 Uhr bis 17 Uhr

Richard-Strauss-Institut
Richard Strauss zählt zu unseren berühmten Söhnen. Er ist zwar in München geboren, ließ aber 1908 in Garmisch-Partenkirchen eine Villa bauen – als Sommerresidenz. Schon bald wurde die Villa, die sich noch heute in privatem Besitz befindet und der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, zum Hauptwohnsitz von Richard Strauss und seiner Familie – und blieb es bis zu seinem Tod 1949.

Das Richard-Strauss-Institut erinnert an diese Zeit und den großen Komponisten. Es veranstaltet regelmäßig Ausstellungen und Vorträge und verfügt über einen wahren Schatz von Strauss-Literatur und –Aufnahmen. Auch ein virtueller Rundgang durch die Strauss-Villa ist möglich.

Richard-Strauss-Institut
Schnitzschulstr. 19
Montag - Freitag von 10 bis 16 Uhr

Ausstellung im Olympia Skistadion

"IV. Olympische Winterspiele Garmisch-Partenkirchen 1936 - Die Kehrseite der Medaille"

Im Februar 1936 fanden in Garmisch-Partenkirchen die IV. Olympischen Winterspiele statt. Die Faszination, die von den Wintersportarten schon damals ausging, nutzte die national- sozialistische Diktatur für sich und ihre Ziele.

Eine nahezu perfekte Organisation, Logistik und Wettkampfgestaltung, eine Fülle von neuen Bauten und aufwendigen Wettkampfstätten taten das ihre, um das Bild eines friedlichen Deutschland zu illustrieren.

Doch die „braune Diktatur“ bediente sich des Sports. Die Unterdrückung der politischen Gegner, die Drangsalierung, Demütigung und Entrechtung der deutschen Juden, - Vorstufen auf dem Weg zum Holocaust – gingen ebenso weiter wie die hinter der sportlichen Kulisse vorangetriebene Aufrüstung und Militarisierung der deutschen Gesellschaft. Es sind diese beiden Seiten der olympischen Winterspiele 1936, - die sportliche, organisatorische Faszination der olympischen Winterspiele und deren Funktion als Deckmantel für eine brutale Diktatur -, die in der Ausstellung an Kontur gewinnen.


Vor Kurzem haben die Schüler des Werdenfels-Gymnasiums in Garmisch-Partenkirchen für dich "Zwei Wege durch die Olympia-Ausstellung" erarbeitet. Actionbound - so heißt die App, mit deren Hilfe du eine vituelle Schnitzeljagd durch die Ausstellung und das Olympia Skistadion erleben kannst. Des Weiteren gibt es für Gruppen und Schulklassen eine Kiste mit fünf Lern-Stationen, welche spielerisch durch die Ausstellung führen. Weitere Infos findest du in der linken Infobox.

Hier geht es zum virtuellen Rundgang der Ausstellung.

Olympia-Skistadion Garmisch-Partenkirchen
Karl und Martin Neuner Platz (Osteingang)
Dienstag bis Sonntag 10.00 Uhr - 16.00 Uhr, wenn die Tourist Information geöffnet ist