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Eine Landschaft wie gemalt

Franz Marc, berühmter Maler und Mitgründer der Künstlergemeinschaft „Der Blaue Reiter“, liebte diesen See. Die eindrucksvolle Natur. Das permanent wechselnde Farbenspiel. Den imposanten Herzogstand (1.731 m), der am Südufer des Sees direkt aus dem Wasser herauszuwachsen scheint. All das schätzte Franz Marc sehr und es inspirierte ihn zu vielen weltberühmten Meisterwerken, die hier entstanden.

1914 erwarb der Künstler ein Haus bei Kochel am See und lebte dort bis zu seinem Tod. Heute erinnert das architektonisch eindrucksvolle Franz Marc-Museum in Kochel am See an den berühmten Sohn. Hier sind zahlreiche Werke von ihm ausgestellt – sowie seiner Künstlerfreunde Kandinsky, Macke, Münter oder Campendonck.

Oberhalb des Kochelsees liegt sehr idyllisch der Walchensee, der mit einer Tiefe von fast 200 Metern der tiefste bayerische Alpensee ist. Er gilt als Eldorado für Segler und Surfer. Neben allen Wassersportarten finden hier vor allem Angler ihr Glück – und ein fischreiches Revier.

Über den Ortsteil Urfeld führt die Straße am See entlang zum Hauptort Walchensee. Mit der Herzogstandbahn geht es bequem hinauf. Zum Gipfel ist es dann nur noch ein kurzes Stück. Von hier hast du einen traumhaften Panoramablick auf das gesamte Tal. Am Gipfel beginnt eine der schönsten Wanderung Oberbayerns: die Gratwanderung zum Heimgarten. Ein Erlebnis!


Energie aus Wasserkraft

Auf dem Weg in Richtung Süden kommst du am Walchenseekraftwerk vorbei. Es nutzt den Höhenunterschied der beiden Bergseen von rund 200 m zur Energiegewinnung. In dem Ausstellungs-Pavillon kannst du die gesamte Entwicklung des Kraftwerks bestaunen.